Legende für die Wetterkarte

Hochdruckgebiet.
Luft sinkt ab, Wind strömt im Uhrzeigersinn um das Druckfeld
Tiefdruckgebiet.
Luft steigt auf, Wind strömt im Gegenuhrzeigersinn um das Druckfeld

Linien gleichen Luftdrucks (=Isobaren), Wert in hPa (=Hektopascal).
Die 1015-hPa-Linie (hier ganz links am Bildrand) ist dabei immer etwas dicker eingezeichnet.

Warmfront, warme Luft dringt gegen kalte vor (Halbkreise zeigen in Zugrichtung), meist mit dichten Wolken und Dauerregen verbunden

Kaltfront, kalte Luft dringt gegen warme vor (Dreiecke zeigen in Zugrichtung), meist mit wechselnder Bewölkung und Schauern, Gewittern oder auch Graupel verbunden ("Aprilwetter")

Mischfront ("Okklusion"), die Kaltfront hat die davorliegende Warmfront eingeholt und die dazwischenliegende Warmluft ganz vom Boden abgehoben (Halbkreise und Dreiecke zeigen in Zugrichtung), meist regnerisches Schmuddelwetter, mitunter aber auch ähnlich wie bei Kaltfront

Warmfront, in Auflösung begriffen (kaum noch wetterwirksam)

Kaltfront, in Auflösung begriffen (kaum noch wetterwirksam)

Mischfront (Okklusion), in Auflösung begriffen (kaum noch wetterwirksam)

Warmfrontwelle, ensteht aus einer Warmfront, die am Weiterkommen ge- hindert wird und stellenweise Kaltfront- charakter annimmt (sehr niederschlagsreich)

Kaltfrontwelle, ensteht aus einer Kaltfront, die am Weiterkommen gehindert wird und stellenweise Warmfrontcharakter an- nimmt (an der Stelle der Warmfront sehr nieder- schlagsreich)

stationäre Luftmassengrenze zwischen kalter und warmer Luft, entlang der es (meist eng begrenzt) wolkig mit Niederschlagsneigung ist, und die kaum in irgendeine Richtung vorankommt

Schauerlinie oder so genannte Konvergenzlinie, d.h Linie am Boden, an der die Luft zusammenströmt und dadurch angehoben wird; im Sommer mit kräftigen Gewittern und Unwettern verbunden.
Kann auch einen Trog in der höheren Atmosphäre auf der Rückseite eines Tiefs bedeuten, mit dem höhenkalte Luft für Labilisierung und ebenfalls kräftige Schauer sorgt.

Höhenkaltfront, Temperaturunterschied vor und hinter der Kaltfront nur in der Höhe vorhanden mit dortigem Temperaturrückgang. Am Boden ohne größere Temperaturänderung, allerdings treten Schauer, im Sommer auch Gewitter auf; im Winter mit bis in mittlere Höhenlagen sinkender Schneefallgrenze verbunden, obwohl es ansonsten mild bleibt